Der heutige American Indian Dog, wie er aus der Zucht von Kim La Flamme stammt, kann einerseits als Rasse, andererseits aber auch als Mischling bezeichnet werden. Obwohl weder aus sachlicher noch aus biologischer Sicht eine verifizierbare Klassifizierung, beschreibt der Begriff ‚Rasse‘ eine spezifische Gruppe von domestizierten Tieren mit homologer Erscheinung, homologem Verhalten und/oder anderen Charakteristiken, welche diese von anderen Organismen der gleichen Spezies unterschieden (vgl. Wikipedia). Die American Indian Dogs haben viele Gemeinsamkeiten in Bezug auf ihre Abstammung und ihre Vergangenheit, aber auch in Bezug auf ihr natürliches Aussehen und ihren Charakter. Jedoch sind sie keine gegenseitigen Kopien, wie dies bei Rassenhunden, welche durch grosse kynologische Vereine registriert sind, meist der Fall ist. Die Bezeichnung ‚Mischling‘ ist aber nicht nur wegen des vielfältigen Aussehens auch zutreffend, sondern vor allem wegen der genetischen Variation und Gesundheit, die eher mit derjenigen von Rassenmischungen verglichen werden kann (vgl. Wikipedia). Zudem bleibt das Zuchtbuch für neue, den Richtlinien entsprechende Hunde, offen, was ebenfalls zur genetischen Vielfalt beiträgt. Das heutige Zuchtprogramm stützt sich auf die von den amerikanischen Ureinwohnern damals praktizierten Methoden und stellt diese alten Prinzipien vor die Vorgaben grosser Zuchtvereine. In diesem Sinne ist der moderne American Indian Dog eine gezielte Mischung von vielen Hunden mit ausgewählten Eigenschaften… die ultimative Mischung.